logoSportschützen Dielsdorf und Umgebung


1987 - 1996

Posted in Resultate von admin am 11. März. 2006

Vereinsgeschichte 1987 - 1996

Ein Grossbrand verwüstete einen Teil der Sportanlage Erlen und unser Luftgewehrkeller musste anfangs Januar 1987 vorübergehend geschlossen werden. Die Luftgewehre wurden glücklicherweise nicht beschädigt und dank grossem Einsatz einiger Vereinsmitglieder konnten die LuftgewehrschützInnen bald wieder trainieren. Die Luftgewehranlage wurde im folgenden Jahr wieder in den Neuzustand gebracht und mit der neuen Scheibenanlage wesentlich aufgewertet. Franz Ziswiler zog es wieder ins Ausland und so kam es, dass er mit einem rauschenden Kostümfest seinen Abschied feierte. Die Dielsdorfer Sportschützen kamen als Clown, Rocker, Seemann, Gangster, Musketier oder in einer anderen Verkleidung um die Ansprache des Arabers Ueli Plüer zu hören und der Familie Ziswiler alles Gute zu wünschen. An der vierten Zürcher Unterlandstafette bemühten sich zwei Mannschaften in den Disziplinen Schwimmen, Eislauf, Radcross, Ski-Langlauf, Radfahren und Crosslauf um eine möglichst gute sportliche Leistung. Paul Dill meldete sich spontan als Betreuer unserer Mannschaften, indem er unseren AthletInnen, wenn sie das Ziel erreichten, einen Zug von seiner Zigarre offerierte. Am 10. April 1987 feierten wir in der Schützenstube den 40 jährigen Geburtstag der Sportschützen Dielsdorf. Ein Böllerschuss eröffnete um 19.47 Uhr die Feier, bei der unser Ehrenmitglied Heinz Hoffmann die 40 Jahre unserer Vereinsgeschichte Revue passieren liess. Da zur selben Zeit das Gasthaus Sonne umgebaut werden sollte, wollte man auf ein grosses Fest verzichten und dafür auf Ende des Vereinsjahres den Mitgliedern eine Vereinschronik übergeben. In der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft schaffte unsere Sektion den Aufstieg in die Nationalliga B. Die Betreuung der Mannschaften übernahmen von nun an Manfred Käthner und Röbi Meier, mit Walter Kunz fanden wir auch für die Gruppenmeisterschaft einen neuen Betreuer. Die Vereinsmeisterschaft 1987 wurde durch eine Wette zwischen Manfred Käthner und Heinz Hoffmann etwas verfälscht. Manfred musste mehr oder weniger überraschend in die zweite Stärkeklasse absteigen und Heinz spendierte dafür Freibier für alle Vereinsmitglieder. Erich Kanobel wendete in diesen Jahren immer mehr Zeit für die Jungschützenkurse auf und legte mit seinem enormen Engagement den Grundstein für einige Erfolge unserer Junioren und das steigende Interesse sowie die guten Resultate beim Luftgewehrschiessen. Erich ist heute noch für unsere Juniorenausbildung verantwortlich und setzt sich dadurch für unseren Nachwuchs und das Weiterbestehen unseres Vereins ein. Im Frühjahr 1988 schickte Franz Ziswiler den Dielsdorfern erste Mützen und Leibchen "Made in Singapore". Das Design der Leibchen hat im Laufe der Jahre geändert, aber noch heute, acht Jahre später gehören die weissen Dielsdorfer Leibchen mit dem Bär auf dem Rücken zum Erscheinungsbild unseres Vereins. Die administrativen Probleme mit den Rangeuren am kantonalen Sportschützenfest in Bellinzona waren schnell vergessen. Nach dem Abendessen im Grotto Torcett in Giubiasco kam wirklich Hochstimmung auf. Der Wirt machte Musik mit der Handorgel, musste sich aber bald um die Bausubstanz seines Lokals sorgen, denn unser Jungschützenleiter war drauf und dran das Tanzen neu zu erfinden. An den KK-Schweizermeisterschaften 1988 gelang Gaby Kanobel der Durchbruch auf nationaler Ebene. Sie gewann im Dreistellungsmatch die Silber- und im olympischen Liegendmatch die Broncemedaille. Das Zürcher Kantonale Sportschützenfest dominierte unser Vereinsjahr 1989. Erstmals hatte man ein Kleinkaliberschützenfest dezentral durchgeführt und Dielsdorf war neben Opfikon-Glattbrugg, Zürich-Affoltern, Bülach, Glattfelden, Kloten und Niederweningen einer von sieben Schiessplätzen. Unser Vereinspräsident Arthur Müller engagierte sich zusätzlich als Präsident der Schiesskommission und er war massgeblich bei der Gestaltung des attraktiven Schiessplans beteiligt. Der Ausflug an das Bündner Kantonale in Flims führte auf dem Heimweg ans Standeinweihungsschiessen in Benken. Der Jass in der Festbeiz liess die eher dürftigen Resultate vergessen. Auch an den Sektionswettkämpfen in der Saison ‘89 schneiden die Dielsdorfer eher schwach ab, dafür schaffte die erste Gruppe nach dreijährigem Unterbruch wieder einmal die Qualifikation für den Schweizerischen Gruppenmeisterschafts-Final. In der Luftgewehr-Saison 1988/89 erreichten erstmals in unserer Vereinsgeschichte drei Gruppen den Schweizerischen Gruppenmeisterschafts-Final. Die Probleme, welche unsere Verantwortlichen in dieser Saison mit dem Lizenzwesen hatten sind heute vergessen, hingegen an den fünften Schlussrang unserer Juniorengruppe erinnern wir uns heute noch. Erich Kanobel plante mit diesem gut harmonierenden Team bereits die nächste Saison. Der Erfolg liess nicht lange auf sich warten, unsere Juniorengruppe mit Gaby Kanobel, Sonja Maag und Jörg Haas holten an den Luftgewehr-Schweizermeisterschaften 1990 die Broncemedaille und erreichten einen der schönsten Erfolge in der jüngeren Vereinsgeschichte. Eines unserer Gründungsmitglieder hatte uns 1990 leider für immer verlassen. Emil Dünki, Freimitglied unseres Vereins, war über Jahre ein ausgezeichneter und erfolgreicher Schütze. Er zierte denn auch mehrmals die Tabellenspitze unserer Vereinsmeisterschaft. Der Höhepunkt aus Sicht der KleinkaliberschützInnen war 1990 sicherlich unser Aufstieg in die Nationalliga A der Schweiz. Mannschaftsmeisterschaft. Im Herbst durften wir zudem den Wanderpreis für die beste Sektion des VSpZU entgegennehmen. Diese beiden Erfolge zeigen unsere Stärke als Verein und sind nur möglich, wenn viele Vereinsmitglieder das gleiche Ziel vor Augen haben. Der Vereinsausflug führte uns an das Emmentaler Sportschützenfest. Wir benutzten die Gelegenheit und besuchten am Sonntag die Schaukäserei in Affoltern. An der Delegiertenversammlung des SSSV wurde zur Finanzierung der Kommission Leistungssport (KLS) eine Abgabe von 2 Rappen pro KK-Schuss beschlossen, was aber nie umgesetzt werden konnte. 1990 sollten die Vereine im Auftrag des Zentralkomitees den Sportrappen direkt bei ihren Mitgliedern einziehen. Die Sportschützen Dielsdorf gingen nicht auf die Forderungen des Zentralkomitees ein und überliessen es jedem einzelnen Mitglied, ob es dem SSSV einen Beitrag überweisen wollte. Im Jahr 1991 schrieben nicht nur Vereinsnachrichten Geschichte, sondern die verschiedenen Probleme auf der Verbandsebene beherrschten die Szene. Zur Finanzierung der KLS erhöhte man den Mitgliederbeitrag um Fr. 16.- und mit einer Urabstimmung wurde der Kantonalpräsident zum Rücktritt gezwungen. Ein weiteres Ereignis war die Einführung der neuen Scheibeneinteilung (A10) auf 1. Januar 1991. Erneut stellte Gaby Kanobel ihre Stärke unter Beweis. Mit 590 Punkten und neuem Schweizerrekord wurde sie Schweizermeisterin im Kleinkaliber-Liegendmatch. Mit dem ersten Rang am Kantonalen Gruppenmeisterschaftsfinal schrieben ebenfalls unsere Gruppenschützen Vereinsgeschichte. Das Jubiläumsschiessen in Oberdorf besuchten wir mit dem ganzen Verein. Der Jungschützenleiter setzte sich als Standblattfälscher in Szene und überraschte den Präsidenten mit 2 x 100 und 99 Punkten. Wie üblich kam der gesellige Teil beim Mittagessen voll zur Geltung. Im Rahmen des Jubiläums 700 Jahre Eidgenossenschaft richtete unser Verein im Velounterstand einen provisorischen Luftgewehr-Stand ein. Während des Dorffestes wurde unsere Anlage gut besucht, und wir benutzten die Gelegenheit, um unseren Sport der Öffentlichkeit näher zu bringen. In der Waldhütte Dielsdorf trafen wir uns vor den Sommerferien zu einem gemütlichen Grillplausch. Dieser Anlass hatte sich bewährt und das Waldhüttenfest, bei dem wir jeweils die erste Saisonhälfte beenden, bekam einen festen Platz im Jahresprogramm. Während den Sommerferien wurde erstmals das Freundschaftsschiessen Aussersihl-Glattfelden-Dielsdorf durchgeführt. Die Dielsdorfer belegten mit einer mässigen Beteiligung nur den dritten Rang. Erfreulicherweise stieg die Anzahl der Vereinsmitglieder in den letzten Jahren stetig an, und wir konnten 1992 die Generalversammlung in der Schützenstube abhalten. Das Luftgewehrschiessen erfreute sich immer grösserer Beliebtheit. Anlässlich des Zürcher Kantonalschützenfestes führten die Sportschützen Dielsdorf erstmals ein Luftgewehr-Volksschiessen durch. In der Pferdesportanlage betrieben wir acht elektronische Scheiben, welche auch sehr gut benützt wurden. Obwohl grössere Erfolge ausblieben, war 1992 sportlich ein recht gutes Jahr. Der Wanderpreis für die beste Sektion im VSpZU hatten wir nach 1990 zum sechsten Mal gewonnen. Stassburg und Riquewhir waren Stationen unserers Vereinsausflugs ins Elsass. Wie immer wurde während den zwei Tagen viel getrunken und gegessen. Die Weine vermochten uns weniger zu überzeugen. Die Elsässer Feuerwasser waren schon eher gefragt und so wurde auch manch eine Flasche gekauft. An der Generalversammlung von 1993 wird Urs Hoffmann zum Ehrenmitglied der Sportschützen Dielsdorf ernannt. Während 18 Jahren war er im Vorstand als Matchchef oder Kassier tätig, über viele Jahre Manager der Mannschaftsmeisterschaft in unserem Verbandsgebiet und seit über zehn Jahren einer der Hauptverantwortlichen für das gute Gelingen des Volks- und Firmenschiessens. Im Vereinsjahr 1993 gab es kaum Höhepunkte, auch sportlich gesehen war es kein erfolgreiches Jahr für unseren Verein. Die schlechteste Klassierung seit 10 Jahren am Verbandschiessen sowie der Abstieg in die 1. Liga der Kleinkaliber-Mannschaftsmeisterschaft unterstrich die mittelmässigen Leistungen. Auch beim Walliser Kantonalschützenfest überwiegen die geselligen Stunden. Das Volksschiessen brachte uns trotz höheren Doppelgeldern wiederum ein Rekordergebnis. Wie auch in den Jahren zuvor, waren die Dielsdorfer im Herbst für Schiessanlässe nur schwer zu motivieren. Man hatte schon Anfangs der 90 er Jahre den Eindruck, dass die wichtigen Anlässe in der ersten Saisonhälfte die meisten AktivschützInnen so stark belasten, sie nach der Sommerpause keine Lust mehr haben auf die Herbst- und Freundschaftsschiessen. Erfreulicherweise machte erstmals eine Sportschützengruppe am Erlentriathlon mit. Erich Kanobel, René Dürler und Thomas Kunz bestritten alle Disziplinen und beendeten den Wettkampf nicht einmal auf dem letzten Rang. Die rückläufige Tendenz im Matchschiessen hielt auch 1993 an. Im Jahresbericht erinnerte der Präsident die Mitglieder zudem an das Göttiprinzip und wies darauf hin, dass die Juniorenausbildung auf mehr Helfer verteilt und die Junioren im Verein besser integriert werden müssen. Bereits 1994 schafften wir in der Mannschaftsmeisterschaft den Wiederaufstieg in die Nationalliga B. Als erste Sektion konnten wir uns mit drei Gruppen für den Kantonalen Gruppenmeisterschaftsfinal qualifizieren. Die guten Resultate in der Gruppenmeisterschaft und der Gewinn des Wanderpreises für die beste Sektion des VSpZU zeigten, dass wir an der Spitze eher stagnierten, aber im Mittelfeld sehr kontinuierliche Leistungen erbrachten. Ein Wettkampferfolg gelang jedoch Rolf Müller, er wurde 1994 Kantonaler Liegendmeister. Trotz vier internen Kniendkursen schaffte es unser Matchchef nicht, das rückläufige Interesse am Matchschiessen zu bremsen. Zusätzlich stellte sich eine Trainingsmüdigkeit im LG-Schiessen und KK-Schiessen ein. Die Junioren engagierten sich praktisch nicht für das Vereinsleben. Die schlechte Einstellung einiger JuniorInnen führte auch zu Motivationsproblemen beim Jungschützenleiter. Der Vereinsausflug ins Zürcher Oberland wurde ein voller Erfolg. Während die einen möglichst viele Fahrten mit der Sommer-Schlittelbahn am Atzmännig machten, fuhren die anderen zuerst ins Bergrestaurant und genossen bei angenehmen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein ein ausgiebiges Frühstück. Die nostalgische Fahrt mit der Zürcher-Oberländer-Dampfbahn von Bauma nach Hinwil rundete den schönen Familienausflug ab. Das Absenden des VSpZU fand 1994 nicht mehr im gewohnten Rahmen statt, weil einzelne Sektionen, unter anderem auch Dielsdorf, mit der Organisation des Schlussabends nicht mehr einverstanden waren und zuwenig Interesse an diesem Anlass zeigten.
An der Generalversammlung 1995 trat Arthur Müller als Präsident unseres Vereins zurück. Während 20 Jahren hatte sich Arthur sehr für die Sportschützen Dielsdorf engagiert und in den zwölf Jahren als Präsident den Verein mit guten Ideen geprägt. Er hatte immer grossen Wert auf die geselligen Anlässe gelegt und auch jedes Jahr einen speziellen Vereinsausflug organisiert. Arthur ist in allen Belangen kompetent und er hat sich stets für die Interessen des Vereins eingesetzt. Mit seiner hilfsbereiten und kollegialen Art organisiert er seit Jahren das Volks- und Firmenschiessen mit grossem Erfolg. Für seine Verdienste wurde Arthur Müller zum Ehrenmitglied ernannt. Ein weiteres Kapitel Vereinsgeschichte nahm an der Generalversammlung sein Ende. Nachdem unser Wirt Hansruedi Werndli jahrelang in verschiedenen Funktionen für das Wohlergehen unseres Vereins besorgt war, übergab er an der Generalversammlung die Schützenstube an Daniel Vogel. Im Gegensatz zum Jahrhunderthochwasser in Dielsdorf hat unser Vereinsjahr 1995 keine grossen Wellen geschlagen. Zu den Höhepunkten gehörten die Qualifikation unserer ersten Gruppe für den Schweizerischen Gruppenfinal sowie der Schweizermeistertitel von Gaby Kanobel im Liegendmatch der Damen. Eine Woche nach dem Waldhüttenfest fand in Glattfelden das Freundschaftsschiessen Aussersihl-Glattfelden-Dielsdorf statt, an welchem wir mit 17 SchützInnen teilnehmen konnten. Bei Temperaturen von ca. 30°C im Schatten bemühte sich mancher, das Programm nicht nur möglichst gut, sondern auch möglichst schnell zu schiessen und die feucht-nasse Schiessbekleidung rasch gegen T-Shirt und Shorts zu tauschen. Bei Pouletflügeli und reichlich "Suure Moscht" verbrachten wir einen gemütlichen Abend und waren froh, den zu Hause vergessenen Pokal wieder gewonnen zu haben. Das Interesse am Match- und Luftgewehrschiessen hatte wieder nachgelassen. Die meisten Vereinsmitglieder absolvieren das Pflichtprogramm, für ein ausreichendes Training fehlte dem einen die Zeit, dem anderen die Motivation. An der Generalversammlung 1996 traten mit Röbi Meier und Stephan Lingenhel zwei langjährige Vorstandsmitglieder zurück. Röbi Meier war während 13 Jahren als Luftgewehrchef massgeblich an der Aufbauarbeit des Luftgewehrschiessens innerhalb unseres Vereins beteiligt. Gleichzeitig unterstützte er während zehn Jahren Manfred Käthner bei der Betreuung der Schweizerischen Mannschafts-meisterschaft. Röbi gilt als stiller Macher im Hintergrund. Er ist immer da, wenn man ihn braucht. Für seine Engagement zugunsten unseres Vereins wurde Röbi an der Generalversammlung zum Freimitglied ernannt. Stephan Lingenhel war ein sehr erfolgreicher Schütze. Als Mitglied der Junioren-Nationalmannschaft konnte er unter anderem an der Luftgewehr Weltmeisterschaft teilnehmen. Später hat er mit seinen hohen Resultaten über Jahre zu guten Gruppen- und Mannschaftsergebnissen beigetragen. Während den neun Jahren als Matchchef hat Stephan oft versucht, dem Matchschiessen neue Impulse zu geben. Kantonalmeister, Qualifikation zum Schweizerischen Gruppenmeisterschaftsfinal, Aufstieg in die Nationalliga A der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft und beste Sektion im VSpZU - dies waren sicherlich die sportlichen Höhepunkte der Kleinkalibersaison 1996. Die gesteckten Ziele in der Gruppenmeisterschaft wurden voll und ganz erreicht. Unsere erste Gruppe war beim Kantonalen Gruppenmeisterschaftsfinal in Hochform. Gaby Lercher, Emil Romer, René Dürler, Kurt Maag und Dani Vogel hatten den Wettkampf gewonnen und wurden Kantonalmeister. Im Herbst durften wir - wie zwei Jahre zuvor - den Wanderpreis für die beste Sektion des VSpZU entgegennehmen. Erfreulicherweise waren wir bei allen Verbandsanlässen in den ersten drei Rängen klassiert. In der Luftgewehr-Mannschaftsmeisterschaft sind wir von der ersten in die zweite Liga abgestiegen. Unserem Verein fehlten Luftgewehrschützen, die sich hohe Ziele steckten und entsprechend trainieren wollten. Anfangs September hatten wir die Firma Röllin bei uns zu Gast. Der interne Schiesswettbewerb und das anschliessende Nachtessen waren für alle Beteiligten ein schöner Erfolg. Neben den zusätzlichen Einnahmen hatten wir wieder einmal die Gelegenheit, uns und unseren Verein in der Öffentlichkeit vorzustellen. Der Vereinsausflug führte uns von Dielsdorf über Regensberg nach Niederweningen. Nach der ersten Etappe trafen wir uns in Regensberg bei der Familie Kunz zum Apéro. Bei der anschliessenden Herbstwanderung entlang der Lägern und dem gemütlichen Abendessen im Restaurant "zum weissen Kreuz" genossen alle die unkomplizierte und gute Stimmung.

Nachwuchsförderung und Jungschützenwesen der Sportschützen Dielsdorf

Mit der Gründung im Jahre 1947 fanden sich einige Schützenidealisten zusammen, welche Gefallen am Kleinkaliberschiessen hatten. In den Anfängen prägte sicher das persönliche Vergnügen das Vereinsleben und die Freude am sportlichen Wettkampf. Schon bald, so ab dem Jahre 1957 wurde erkannt, dass der Fortbestand der Sektion nur gesichert werden konnte, wenn eine solide Basis im Nachwuchswesen vorhanden ist. Die Infrastrukturen für die Ausbildung von Jugendlichen mussten zuerst geschaffen werden und waren bei weitem nicht als ideal zu bezeichnen. So beschränkte man sich auf das mit bescheidenen Mitteln Machbare. Im Jahr 1957 wurde das Jungschützen-Wettschiessen aus der Taufe gehoben und gleich mit 64 Teilnehmern gestartet. In der Folge wurde dieses Schiessen praktisch jedes Jahr durchgeführt und erreichte in seinen Glanzzeiten grosse Teilnehmerzahlen, von welchen in der heutigen Zeit nur geträumt werden kann. 1968 wurde der Nachwuchsbereich neu organisiert. Der damalige Jungschützenleiter Franz Ziswiler sen., verstand es, während seiner Tätigkeit die Kleinkaliberschützen Dielsdorf zu den aktivsten Sektionen des Kantons in der Nachwuchsförderung zu führen. Das Hauptgewicht wurde auf die Jungschützenkurse und das Jungschützen-Wettschiessen im Kleinkalibersektor gelegt. Jungschützenkurse mit 25 bis 30 Teilnehmern sowie Jugendschiessen mit über 100 Jugendlichen waren in dieser Zeit nichts aussergewöhliches, sondern eher die Regel. 1968 und 1970 wurden auch die ersten Jungschützenkurse im Luftgewehr-Schiessen durchgeführt. 1974 trat Franz Ziswiler als Jungschützenleiter zurück und durfte auf eine äusserst erfolgreiche Tätigkeit zurückblicken, konnten doch etliche ehemalige Jungschützen in unserer Sektion als Aktivmitglieder integriert werden. Während den Jahren 1975 bis 1981 wurden die KK-Jungschützenkurse mit einem etwas geringeren Aufwand durchgeführt. Mit der Eröffnung der Luftdruck-Schiessanlage in der Sportanlage Erlen in Dielsdorf im Dezember 1977 eröffneten sich für unsere Gesellschaft geradezu ideale Verhältnisse um die Jugendausbildung neu auszurichten. Der erste LG-Jungschützenkurs in der neuen Anlage wurde bereits in der Saison 1978/79 durchgeführt. Mit der Wahl eines neuen Jungschützenleiters 1981 wurde auch in der Nachwuchsausbildung etwas neuere und modernere Wege beschritten. Bereits an der GV 1982 wurde ein neues Konzept für die Nachwuchsförderung bei den Sportschützen Dielsdorf vorgestellt. Die Konzeption wies einige Neuerungen auf. Die wichtigsten möchten wir in Stichworten kurz aufzeichnen. o Um die Jugendlichen für unseren Sport zu interessieren, ist es notwendig, die kurzfristig dauernden Jungschützenkurse so zu erweitern, dass das Schiessen zu einer Ganz-jahressportart wird, d. h. jede Woche muss mindestens 1 Mal ein geregeltes Training durchgeführt werden. o Als Grundlage für das sportliche Schiessen, ob Spitzen- oder Sektionsschütze, bietet sich das Luftgewehrschiessen in allen drei Stellungen für die Nachwuchsförderung als ideale und erst noch billige Massnahme an. - Damit die jungen Schützen im LG-3-Stellungsschiessen ausgebildet werden können, muss die LG-Anlage mit den entsprechenden Geräten (Kniendböcke und Liegendpritschen) ausgerüstet werden. Ebenso müssen Sportgeräte (Junioren-Luftgewehre)beschafft werden, damit auch Jugendliche ab 10 Jahre die Teilnahme an den Schiesskursen ermöglicht werden kann. o Grundsätzlich werden nur noch Jugendliche für die KK-Jungschützenkurse berücksichtigt, welche die notwendigen LG-Kurse besucht haben. Die LG-Jungschützenkurse sind für alle Jungschützen obligatorisch. In verschiedenen Anschlusskursen werden die Jugendlichen in das LG-Kniend- und Liegendschiessen eingeführt. o Die KK-Jungschützenkurse in der Liegendstellung stehen allen Junioren offen, welche die notwendige Ausbildung mit dem Luftgewehr absolviert haben. o Der KK-Kniend-Jungschützenkurs steht denjenigen Jugendlichen offen, welche in den LG Stehend- und Kniendkursen den nötigen Leistungsausweis (Limite) erbracht haben. Scheinbar überzeugte das neue Konzept auf Anhieb, denn noch an der GV wurden von den EM Walter Häberling und Heinz Hoffmann spontan zwei Junioren-Luftgewehre gespendet. Nach der GV begann ein emsiges Werken und unter Mithilfe von engagierten Mitgliedern unseres Vereins wurden vier Kniendpodeste und zwei Liegendpritschen hergestellt. Mit dem Zukauf von weiteren zwei Junioren-Luftgewehren und LG-Occasions-Matchwaffen durch den Verein, wurden die Voraussetzungen für das neue Konzept in kürzester Zeit geschaffen. Um die grossen finanziellen Aufwendungen für die Vereinskasse etwas erträglicher zu gestalten, wurde ein bescheidener Elternbeitrag von Fr. 20.- pro Jahr (seit 1995 Fr. 25.-) erhoben. Das vorgestellte Konzept wurde 1988 in den nachfolgenden Positionen revidiert. o Alle Jungschützen zwischen 10 und 14 Jahren werden in den Sommermonaten (während der KK-Saison) in einem speziellen Kurs im LG-3-Stellungsschiessen mit dem Luftgewehr ausgebildet. o An den KK-Jungschützenkursen können nur noch Jugendliche ab 15 Jahren, welche die notwendige Ausbildung mit dem Luftgewehr absolviert haben, teilnehmen. o Durch das erweiterte Kursangebot war es notwendig, zwei weitere Jungschützenleiter in den Kursen einzusetzen. Trotz dem Schwergewicht der Ausbildung der Jugendlichen zu Sektionsschützen haben etliche Junioren/innen den Sprung in kantonale, ja sogar in schweizerische Kader durch ihren besonderen Fleiss geschafft. Es gehört selbstverständlich ebenfalls zu unseren Aufgaben, Jugendliche die sich selbst höhere Ziele stecken, Unterstützung zu geben. In der nachfolgende Programmübersicht möchten wir unsere Aktivitäten in der Nachwuchsausbildung kurz vorstellen. De goldig Züri-Träffer Ein Testprogramm zur Erfassung von Jugendlichen für den Schiesssport. Dieser Wettkampf wird von unserer Sektion seit 1982 jedes Jahr durchgeführt. Da wir bis heute jedes Jahr genug Teilnehmer für unsere Kurse (durch von Mund-zu-Mund-Propaganda) rekrutieren konnten, wurde dieser Test nie in der Öffentlichkeit publiziert und deshalb auch nur als interner Wettkampf durchgeführt. Jungschützenkurs Luftgewehr, stehend Dieser Kurs wird seit der Saison 1979/80 regelmässig durchgeführt und nimmt in der Nachwuchsföderung eine zentrale Rolle in der Ausbildung der Jungschützen ein. In diesem Kurs wird nebst der schiesstechnischen Ausbildung auch besonderen Wert auf Ausdauer- und Willensbildung gelegt. Jungschützenkurs Luftgewehr, kniend Im Jahr 1983 wurde vom SSSV erstmals ein LG-Kniendkurs als Test angeboten. Unsere Sektion hat bereits in der Versuchsphase diesen Kurs in das Jungschützenprogramm aufgenommen und gehört wie der Stehendkurs heute zum Standardprogramm. Spezialkurs LG-3-Stellungsmatch Seit 1988 führen wir diesen Kurs für unsere jüngsten Schützen (unter 14 Jahre) während der Sommermonate durch. In dieser Sparte werden vom SSSV keine Kurse angeboten. Wir möchten durch diese Kurse unseren Jüngsten die Vielfalt und hohen Ansprüche, die das sportliche Schiessen stellt, aufzeigen und schmackhaft machen. Die Kleinkaliber-Jungschützenkurse In den Monaten von März bis Juli werden die beiden KK-Jungschützenkurse durchgeführt. Während die Liegendkurse das eigentliche Herzstück der Jungschützenkurse seit Mitte der 60iger Jahre geführt werden, sind die KK-Kniendkurse erst seit dem Jahr 1984 regelmässig im Programm. Allerdings muss zur Kursteilnahme an der Kniend-Ausbildung ein Leistungsausweis erbracht werden. Das Schülerschiessen, Nachfolger des Jugendschiessens aus den 50iger Jahren, rundet das KK-Programm zum Saisonausklang vor den Sommerferien ab. Neben diesen Kursen werden die Jungschützen, ihrem Können und Fähigkeiten entsprechend, in der Sektion bei der Mannschafts- und Gruppenmeisterschaft sowie an Schützenfesten in LG- und KK-Wettkämpfen eingesetzt. Erfolge unserer Nachwuchsausbildung Nebst den persönlichen Auszeichnungen, welche in den Schiesskursen durch die Jungschützen mit guten Schiessresultaten erworben werden können, sind auch aussergewöhnliche Leistungen erbracht worden. Dazu zählen alle Teilnahmen der Jungschützen an den kantonalen und schweizerischen Finals im LG- und KK-Sektor als Gruppen- oder Einzelschützen. In beiden Sparten konnten sich immer wieder Jungschützen aus Dielsdorf für Endauscheidungen qualifizieren. Nebst vielen guten Plazierungen konnten sich die "Dielsdorfer" auch durch Podestplätze in Szene setzen. Es würde den Rahmen dieses Artikels sprengen, auf alle Erfolg im Detail einzugehen. Die absoluten Höhenpunkte verdienen es, an dieser Stelle besonders erwähnt zu werden. Stefan Lingenhel, als Mitglied der Junioren-Nationalmannschaft, erreichte an der Weltmeisterschaft in Santo Domingo 1981 den guten 8. Platz. An der Europameisterschaft im gleichen Jahr, den hervorragenden 5. Rang. 1990 am LG-GM-Final durften unsere Junioren Sonja Maag, Gaby Kanobel und Jörg Haas die Broncemedaille in Empfang nehmen, der Lohn für ein mehrjähriges, hartes Training. Gaby Kanobel reüssierte auch an den Einzel-SM in der Juniorenkategorie im KK-Schiessen. 1988 mit dem 2. Rang im KK-3-Stellungsmatch und in den Jahren 1988 und 1989 jeweils die Broncemedaille im Olympischen Liegendmatch. Um solche Erfolge ernten zu können muss zuerst aber gesät werden. Dabei spielen nebst den JS-Leitern die Eltern der jungen Schützen eine zentrale Rolle. Jungschützen, Eltern und Kursleiter Arbeiten mit jungen Menschen in der Freizeit ist ein dankbares Vergnügen und bereitet den Jungschützenleitern, bei der richtigen Einstellung, viel Spass und Freude. Sie betreuen die Jugendlichen nicht nur um des Schiessens willen, sondern betrachten die Kurstätigkeit als Beitrag und Mithilfe bei der Erziehung der jungen Menschen. Alle Jungschützen die bei uns mitmachen, kommen freiwillig. Diesen Umstand müssen wir nützen. Die Teilnehmer an den Kursen sind bereit, eine technisch schwierige Sportart zu erlernen. Beide Teile, sowohl Junior als auch Leiter, sollen darauf vorbereitet sein, sich auf einen langjährigen Lern-/Lehrprozess einzustellen. Dies braucht von beiden Seiten viel Verständnis und Geduld. Eine immerwährende Aufmunterung der Kursteilnehmer ist ein "Pflichtfach", welches von den Jungschützenleitern nie vernachlässigt werden darf. Es ist darum wichtig, dass den Jugendlichen und deren Eltern bei der Anmeldung zu den Kursen der beschwerliche Weg, den sie mit unserem Sport gewählt haben, zu erklären. Der Hinweis an alle Beteiligten, dass es zwischen 3 bis 5 Jahre dauern kann, bis sich der Aufwand in guten Resultaten zeigt, macht den Jungen klar, dass sie sich nicht nur auf ein "Zuckerlecken" eingelassen haben, sondern dass sie echt gefordert werden. Die Jungschützen werden auch animiert, nicht alles was im Kurs geschieht, kritiklos zu akzeptieren, sondern sich nach dem Sinn und Zweck der Übungen zu erkundigen. Ein wichtiger Punkt ist der Kontakt der Leiter mit den Eltern. Die Eltern müssen spüren, dass man um die ganze Persönlichkeit der jungen Menschen besorgt ist. Der Wille, die uns Anvertrauten zusammen mit den Angehörigen zu ihrem Wohle zu formen gehört zum Pflichtenheft des Jungschützenleiters. Zum Saisonbeginn jeweils im September werden deshalb die Eltern zusammen mit den Junioren zu einem gemeinsamen Orientierungsabend eingeladen. Die dort angebahnten Kontakte sind sowohl für die Eltern, als auch für die Leiter sehr wichtig um auftauchende Probleme gemeinsam lösen zu können. Die Angehörigen sind auch herzlich eingeladen an den Trainingseinheiten teilzunehmen um sich ein Bild über die Kursgestaltung und den Umgang ihrer Kinder zu machen. Einen ganz besonderen Stellenwert erhält der Elternkontakt, wenn die Junioren zwei- bis dreimal in der Woche trainieren und/oder einem Kader angehören. Kritische Schlussbetrachtung In den letzten Jahren mussten wir leider feststellen, dass das Interesse der Jugendlichen (vor allem der älteren Junioren) in unserem Sport etwas mehr zu leisten als das Normale nicht mehr vorhanden ist. Die Gründe die zu diesem Desinteresse führen sind vielfältig und hängen sicher auch mit unserer Konsumgesellschaft (für Geld ist alles zu haben) zusammen. Das Freizeitangebot das heute den Jugendlichen geboten wird ist so gross, dass es schwerfällt, sich für etwas zu entscheiden und auch konsequent durchzuführen. Vielseitigkeit, alles "Neue" kennenlernen und "Fun" ist gefragt und nicht mehr Zielstrebigkeit, Ausdauer und Beharrlichkeit. Die Folgen dieser "Vielseitigkeit" widerspiegeln sich dann in Klagen und Jammern über Stress und teils auch gesundheitliche Probleme. Sicher werden in der Schule und im Beruf hohe Anforderungen an unsere Jugendlichen gestellt. Besonders in der jetztigen wirtschaftlichen Lage ist eine gute Ausbildung wichtig und geniesst absolute Priorität. Gerade vor diesem Hintergrund bedeutet der Wille und die Beharrlichkeit, etwas besonderes zu leisten, eine unentbehrliche Charakterschulung für das spätere Leben. Es liegt an der Generation der Erzieher, diese "Vielseitigkeit" in vernünftige Bahnen zu lenken. Der Ausdruck "weniger wäre mehr", hat in diesem Zusammenhang durchaus seine Berechtigung und sollte uns alle zum Nachdenken anregen.

Die Jungschützenkurse in den Jahren 1980/81 bis 1995/96 Jungschützen Jungschützen an Kursangebote Total in 16 Jahren den Kant. Finals Goldige Züri-Träffer 293 Teilnehmer 65 Teilnehmer JSK-LG, stehend 303 Teilnehmer 35 Teilnehmer JSK-LG, kniend 140 Teilnehmer 31 Teilnehmer JSK-KK, kniend 77 Teilnehmer 33 Teilnehmer JSK-KK, Liegend 202 Teilnehmer 38 Teilnehmer Schülerschiessen 236 Teilnehmer 3-Stellungs-LG-Schiessen 66 Teilnehmer Seit 1980/81 wurden insgesamt 113 Jungschützen ausgebildet.

Vereinsmeisterschaft

Bereits im zweiten Jahr unserer Vereinsgeschichte - also 1948 - wurde zum ersten Mal eine Vereinsmeisterschaft für unsere Mitglieder gewertet. Seit jeher wurde an der Generalversammlung bestimmt, welche Wettkämpfe der kommenden Saison für die Vereinsmeisterschaft zählen werden. Da die üblichen Verbandsanlässe, das Volksschiessen und die auf dem eigenen Schiessstand geschossenen "Kranzstiche" alljährlich gegeben sind, ergeben sich Änderungen im Programm lediglich bei den auswärtigen Schützenfesten. Bedingt durch dieses System, ergaben sich in den letzten Jahren kaum Abweichungen im Total der für die Gesamtwertung zählenden Punktzahl. Da die zählenden Wettkämpfe verteilt sind auf die ganze Schiessaison, wächst die Spannung bis zum Schluss. Vereinsmeister zu werden ist die höchste Ehre, die ein Schütze während seiner Karriere erreichen kann; mindestens nach einem nationalen oder sogar internationalen Titel. An mindestens zehn Wettkämpfen fast das Punktemaximum schiessen zu müssen, spornt unheimlich an und spannt zusätzlich die Nervenstränge. In den letzten fünf Jahren wurde im Durchschnitt eine Trefferquote von 98 % benötigt, um als Sieger die begehrte Trophy empfangen zu dürfen; die Abstände zu den Nächstplazierten waren immer äusserst knapp. Die "ewige" Rangliste zeigt brutal, dass die Ehrenplätze kaum gewürdigt werden. Es gibt jedoch einige höchst verdiente Sektionsschützen unseres Vereins, die mit mehreren Ehrenplätzen ebenfalls erwähnt werden müssten, z.B. Paul Dill, Reinhard Weidmann, Vater und Söhne Ziswiler, Arthur Müller, Thomas Kunz, etc. Unter den Siegern sticht der Name Manfred Käthner besonders heraus. Mit neun Titeln darf er als der Meister der ersten 50 Jahre unserer Vereinsgeschichte bezeichnet werden. Dass er diese Titel fünfmal und dreimal in Serie gewann, dürfte einmalig bleiben. Manfred Käthner, geboren am 6. Dezember 1939 in Spessart im Lande Hessen ist dort aufgewachsen und erlernte in einem Kleinbetrieb in der Nähe von Frankfurt den Beruf eines Büchsenmachers. Mit zwanzig Jahren kam er in die Schweiz, begründete seine Familie 1963 in Steinmaur und ist seit 1965 in Dielsdorf wohnhaft. Ebenso treu ist er seinem Arbeitgeber, der Firma Waffen-Glaser in Zürich, wo er seit 1959 tätig ist. Bis Ende der 60er Jahre war er Mitglied bei den Sportschützen Zürich-Wiedikon, seither bei uns hier in Dielsdorf. Nicht nur als erfolgreicher Schütze sondern auch als toller Kollege wird er bei uns noch viele Jahre wirken. Seine hart erlernten Jasskünste sind nur ein Teil dazu. Mit sieben Meistertiteln, die er zwischen 1954 und 1964 gewann, steht Walter Häberling nicht viel hintenan. Auf seine grossen Verdienste für unseren Verein wird in der Vereinsgeschichte in diesem Blatt näher eingegangen. Emil Dünki durfte seinen Namen zwischen 1950 und 1960 fünfmal auf der Siegerkanne eingravieren lassen und war damit der Erste, der diesen Wanderpreis für immer zu sich nach Hause nehmen durfte. Mit "viereinhalb Siegen" steht der Name Heinz Hoffmann auf der ewigen Gewinnerliste. 1962 gewann der aus Zürich zu unserer Sektion "zugewanderte" Edmund Schedle die Vereinsmeisterschaft, doch verzichtete er zum voraus auf die Trophy, die dem Zweitrangierten, eben Heinz Hoffmann, überreicht wurde. Wohl der beste Liegendschütze unseres Vereins ist Rolf Müller, der viermal als Vereinsmeister erkoren wurde. Die Statistik beweist auch, dass Talent vererbbar ist. Vater Emil Hoffmann war wie seine Söhne Heinz und Urs Meister unseres Vereins. Walter Häberling Senior und Junior durften sich ebenfalls als Familiensieger feiern lassen. Gaby Lercher-Kanobel schaffte es im letzten Jahr sich nach ihrem Vater Erich in der ewigen Rangliste aufführen zu lassen. In diesem Jahr wiederholte sie ihren Sieg auf eindrückliche Art. Es war sicher richtig, 1978 die Zweiteilung der Vereinsmeisterschaft einzuführen. Dadurch wurden alle Mitglieder zur Teilnahme motiviert und es wurde verhindert, dass die Meisterschaft zu einem Wettkampf für einige wenige Eliteschützen verkümmerte. Die Bedingungen für die Kategorie B sind zur höheren Klasse absolut identisch. Jährlich steigen die zwei Ranglistenbesten in die Kategorie A auf und umgekehrt fallen die zwei letzten der Kategorie A ins B ab. Die Kategorie B zeigt ebenfalls sehr illustre Namen auf in ihrer ewigen Rangliste. Besonders zu erwähnen ist Walter Häberling jun. der dreimal den Sieg und damit den Aufstieg schaffte. Logischerweise musste er aber ebensoviele Male den bitteren Weg des Abstiegs gehen.

3 Kommentare zu '1987 - 1996'

Kommentare als RSS oder TrackBack von '1987 - 1996'.

  1. Iqtpbavv sagt,

    am 23. Jul. 2010

    woaB5X Vkomz oykvfcljvp ysctqdxea lssyfatl fxne dbzfuokzji uglbfdk bjsoh.


  2. am 24. Jul. 2010

    909, 8[[, %-)), 504, %)), kffzi, 8) ), szd,


  3. am 24. Jul. 2010

    %]]], qcf, %D, ojmija, 992154, mbhzn, 95392, %((, bgx, 459, :[[,

Kommentar hinterlassen: